Die Corona-Pandemie ist der Lackmus-Test für die politischen Kräfte in der Region, geeignete Maßnahmen zum Schutz der Menschen zu treffen und gleichzeitig die Belange der Wirtschaft im Blick zu haben. Im Bereich Krankenhausplanung wurden die Kapazitäten ausgeweitet und bis Juni 27 Prozent mehr Intensivbetten und 34 Prozent mehr Beatmungskapazitäten im Regierungsbezirk bereitgestellt als noch Anfang März.
Bei der Beschaffung von Desinfektionsmitteln und Schutzartikeln war der Gesundheitsbereich der Bezirksregierung gefordert. Arbeitsschutz musste sichergestellt werden und die Schulabteilung hat sich mit Fragen zum Umgang mit infizierten Lehrern und Lehrerinnen oder Schülern und Schülerinnen, zum Lernen auf Distanz, zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs und des Unterrichts im nächsten Schuljahr befasst.
Auch die wirtschaftliche Entwicklung des Münsterlandes hatte die CDU-Fraktion des Regionalrates konsequent im Auge und hat die Verkaufsprognosen und Geschäftserwartungen verfolgt. Beim Thema Soforthilfe hat die Bezirksregierung Münster fast 63.000 Anträge bearbeitet und ca. 550 Mio. Euro an Antragsteller im Regierungsbezirk bewilligt.
Neben der Bestätigung bereits getroffener Umlaufbeschlüsse zu Änderungen des Regionalplans für Heiden, Hörstel, Saerbeck und Nordwalde stand mit dem „Netzentwicklungsplan Strom 2019-2030“ vor allem der Ausblick auf künftige Leitungsvorhaben im Münsterland auf der Tagesordnung.
De Netzentwicklungsplan (NEP) enthält diejenigen Maßnahmen zur Optimierung, Verstärkung und Ausbau des Bestandsnetzes, die für einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb erforderlich sind. Hier steht die Netzoptimierung vor dem Ausbau oder der Verstärkung des Netzes. In diesem Rahmen wird die Netzauslastung der nächsten 10-15 Jahre betrachtet. Bei der Prüfung sind viele der von den Übertragungsnetzbetreibern notwendig erachteten Maßnahmen herausgefallen. Durch Veränderungen der geographischen Verteilung von Stromerzeugungen werden diese Maßnahmen dennoch weiterhin Prüfungen unterzogen sein.

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