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EUREGIO:  INTERREG-Förderung stärkt die europäische Gemeinschaft

Die EUREGIO umfasst eine Fläche von rund 13.000 km². In dem Gebiet leben fast 3,4 Millionen Einwohner. Etwa zwei Drittel der Fläche und der Bevölkerung gehören zum deutschen und ein Drittel zum niederländischen Staatsgebiet. Insgesamt gehören 129 Städte, Gemeinden und Landkreise zur EUREGIO. Schwerpunkte der Zusammenarbeit setzt die EUREGIO in den Feldern nachhaltige Raumentwicklung, Wirtschaft und Gesellschaftliche Entwicklung.

EUREGIO-Geschäftsführerin Dr. Elisabeth Schwenzow und Ralf Runde, Leiter des Programm-Managements INTERREG, erläuterten beim Besuch des Regionalrates Münster im Tagungszentrum Terhaar-sive-Droste in Glanerbrug die bisherigen Schwerpunkte der INTERREG-Förderung sowie die Aussichten für die 2014 beginnende Förderperiode.

Im Vordergrund stand hier die Gesamtentwicklung des deutsch-niederländischen Raums in

  • Wirtschaft, Technologie und Innovation,
  • Nachhaltiger regionaler Entwicklung und
  • Integration und Gesellschaft

Immer mehr an Bedeutung gewinne hier der Bereich „Gesundheit“ und „Patientenmobilität“ sowie die Beratung von Grenzpendlern.



Im Gespräch mit Enschedes Bürgermeister zum Thema „Ausbau Twente“

Auf großes Interesse stieß das Gespräch bei Enschedes Bürgermeister Peter den Oudsten im Rijksmuseum Twente. Er erläuterte die „Regionalwirtschaftliche Entwicklung des Flughafens Twente“.

In dem 500 ha großen Gelände des ehemaligen Militärflughafens stehe eine der längsten Landebahnen der Niederlande bereit, neuen Flugverkehr aufzunehmen. Das Gelände befinde sich in der Nähe der Autobahn A1 und einer Bahnlinie und habe eine günstige Lage zu weiteren Großstädten und werde als Wirtschaftsmotor für die gesamte Region angesehen. Der Neubau der Infrastrukturgebäude, für den noch ein Betreiber gesucht werde, sei auf der Nordseite des Geländes geplant. Engelbert Rauen teilte mit, dass man auf Seiten des Regionalrates Münster durchaus Verständnis dafür habe, dass man die Fläche des ehemaligen Flughafens nicht brach liegen lassen möchte und dort von Enscheder Seite eine Entwicklung favorisiere, warnte jedoch dringend vor einer Kannibalisierung von zwei Flughäfen auf engstem Raum.



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