Flughafen Hörstel-Dreierwalde: Neue Nutzung in der Beratung

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CDU-Regionalratsfraktion sieht Interessen der Stadt berücksichtigt

Gewerbegebiet oder Naturschutzgebiet - oder beides? Die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes Dreierwalde steht auf der Tagesordnung des Regionalrates Münster. Die Stadt Hörstel hatte im Dezember 2014 einen Antrag bei der Bezirksregierung Münster auf Änderung des Regionalplanes gestellt, um das Verfahren zur Umnutzung des ehemaligen NATO-Flughafengeländes einzuleiten. „Antrag auf Zielabweichungsverfahren gemäß Raumordnungsgesetz“ lautet die offizielle Bezeichnung der Sitzungsvorlage, die dem Regionalrat Münster aktuell zur Entscheidung vorliegt. Grund genug für einige Vertreter der CDU-Fraktion des Regionalrates Münster, sich nun beim Besuch des ehemaligen Nato-Flughafens Hopsten-Dreierwalde einen persönlichen Eindruck der Vorhaben zu verschaffen. Bürgermeister Hüppe erläuterte den über Jahre geführten Entwicklungsprozess sowie die vom Hörsteler Stadtrat beschlossenen Pläne zur Umnutzung des Flughafengeländes.

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Der Flugbetrieb in Hörstel-Dreierwalde wurde im Jahr 2006 eingestellt. Hörstel will einen Teil des Geländes als Gewerbegebiet nutzen und einen Energie-Innovationspark ansiedeln. Des Weiteren soll neben der zukünftigen Maßregelvollzugsklinik des Landes NRW ein Teil des Areals dem Schutz von Natur und Landschaft dienen.

„Die verkehrliche Anbindung des Geländes an das überörtliche Straßennetz ist gegeben und daher ist die Planung im Sinne der Raumordnung vertretbar!“, stellt Verkehrsexperte Bernhard Schemmer für die CDU-Fraktion fest. Zustimmung signalisierte auch der Regionalratsvorsitzende Engelbert Rauen aus Wettringen, der die wirtschaftlichen Interessen der Stadt Hörstel im Erarbeitungsbeschluss gewahrt sieht.