Delegation aus dem Kreis spricht mit dem Verteidigungsminister

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Quelle: www.mv-online.de

Kampf um den Bundeswehrstandort Rheine

Eine Delegation aus dem Kreis Steinfurt überreichte das Exposé.
Eine Delegation aus dem Kreis Steinfurt überreichte das Exposé.
(Foto: Kreisverwaltung)


Rheine/Berlin. Landrat Thomas Kubendorff, Kreisdirektor Martin Sommer, Rheines Bürgermeisterin Angelika Kordfelder und Bürgermeister Engelbert Rauen, Vorsitzender des Regionalrates, haben heute im Berliner Reichstag Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière das Exposé überreicht, das noch einmal komprimiert alle Argumente für einen Erhalt des Bundeswehrstandortes Rheine-Bentlage zusammenfasst.

Begleitet wurde die Steinfurter Delegation von den Bundestagsabgeordneten Jens Spahn, Dieter Jasper und Ingrid Arndt Brauer.

Kreisdezernent Martin Sommer, Bürgermeisterin Angelika Kordfelder und Regionalratsvorsitzender Engelbert Rauen (v.l.) vor dem Reichstag in Berlin.
Kreisdezernent Martin Sommer, Bürgermeisterin Angelika Kordfelder und Regionalratsvorsitzender Engelbert Rauen (v.l.) vor dem Reichstag in Berlin.
(Foto: Schrief)


Der Bundesverteidigungsminister hatte Ende vergangenen Jahres entschieden, das Mittlere Transporthubschrauberregiment 15 "Münsterland" aufzulösen und damit den Standort Rheine-Bentlage zu schließen. Dies nimmt die Region nicht widerstandslos hin.

Die Delegation aus dem Kreis Steinfurt erläuterte dem Verteidigungsminister in einem offenen und fairen Gespräch, dass sie die Gründe für die Schließung nicht nachvollziehen könne, zumal Rheine in den vergangenen Jahren mit drei Standort-Schließungen bereits einen erheblichen Beitrag zur Strukturreform der Bundeswehr geleistet habe.

Die Delegation verdeutlichte dem Minister, dass erhebliche Steuermittel eingespart werden können, wenn die CH53 bis zum Ende ihrer Nutzungsdauer am Standort Rheine - Bentlage verbleibt.

Nach dem Gespräch zeigten sich die Teilnehmer aus dem Kreis Steinfurt zufrieden, wenngleich der Minister seine Entscheidung am Freitag nicht revidierte. Das Gespräch sei sachlich verlaufen. "Der Minister war durchaus zugänglich für Argumente", sagte Rauen.

Thomas de Maizière nahm das Exposé, das auch die mit über 1.000 Bürgern besuchte Protestveranstaltung am 16. Januar in der Stadthalle Rheine dokumentiert, mit großem Interesse entgegen und versprach, sich ausführlich damit zu beschäftigen.

Der Verteidigungsminister sagte zu, im Frühjahr nach Rheine zu kommen und mit verschiedenen Vertretern der Region zu sprechen. Darüber hinaus schloss er einen weiteren Gesprächstermin in Berlin nicht aus.

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