Regionalrat informiert sich über Kulturland Westfalen

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Verantwortung für kulturelles Erbe übernehmen

Dass das Münsterland mehr zu bieten hat, als Pättkestouren und Kiepenkerle wurde bei der Vorstellung des LWL-Projektes „Kultur in Westfalen“ im der letzten Sitzung des Regionalrates deutlich. Mit Projekten wie „Literaturland Westfalen“, „Gärten und Parks“ und dem demnächst startenden Projekt „Klosterlandschaft Westfalen-Lippe“ läutet das Netzwerk „Kulturagenda Westfalen“ ergebnisoffen den Kommunikationsprozess für Kulturentwicklung in Westfalen-Lippe ein. Ziel ist es, die Kooperation der Akteure voranzutreiben und den gesellschaftlichen Stellenwert der Kultur in der Region zu stärken. „Über die Kultur wird die Region dargestellt!“ lobte Engelbert Rauen als Vorsitzender des Regionalrates die vielseitigen Aktionen. Die Stärken Westfalens könnten so deutlich gemacht werden. 

Der nächste große Meilenstein wird die 6. Westfälische Kulturkonferenz „Kulturland Westfalen: Verantwortung für unser kulturelles Erbe übernehmen“ am 27.10.2016 in Bocholt sein. 

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Förderungen für das Münsterland

Neuerungen gibt es im Bereich der Förderungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ILE). Beim Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) können kommunale Konzepte für einen Stadtteil mit bis zu 75 % Förderung, max. 20.000 Euro je Vorhaben und Förderperiode, gefördert werden. Im Rahmen des integrierten kommunales Entwicklungskonzeptes (IKEK) können bei Betrachtung aller Orts- und Stadtteile auf gesamtkommunaler Ebene Projekte mit bis zu 75 % Förderung, max. 50.000 € netto je Vorhaben und Förderperiode, unterstützt werden. Auch sind erhöhte Fördersätze für Kommunen, die Anerkennung anderer Konzepte oder die Beteiligung Privater möglich. 

Neue Chance für abgelehnte LEADER-Bewerber

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Regionale 2016 stellt sich vor

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Regionalrat informiert sich im ZukunftsLAND

(Foto: CDU-Regionalratsfraktion)

Der Regionalrat Münster machte sich im westlichen Münsterland ein Bild von vier Regionale 2016-Projekten. Die mehrstündige Tour führte in das „ZukunftsDORF Legden“, in die „BerkelSTADT Coesfeld“, ins Leohaus nach Olfen und nach Nordkirchen, wo das Inklusionsprojekt im Fokus stand. Mit vielen verschiedenen kreativen Ideen und viel bürgerschaftlichem Engagement sind hier viele gute Projekte angestoßen worden, um das Münsterland fit für die Zukunft zu machen. Engelbert Rauen, Vorsitzender des Regionalrates,: „Das Schöne an der Regionale ist die Vielfalt an unterschiedlichen Ideen. Die vier besichtigten Projekte haben dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch das große bürgerschaftliche Engagement und die gewachsene interkommunale Zusammenarbeit haben mich beeindruckt.“ 

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Neues Gesicht in der CDU-Regionalratsfraktion

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Dr. Thomas Ostendorf vertritt Interessen des Handwerks

Ein neues Gesicht in der CDU-Regionalratsfraktion: Der neue Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster, Dr. Thomas Ostendorf, vertritt ab jetzt die Interessen des Handwerks im Regionalrat Münster. Guido Gutsche (rechts) begrüsste als stellvertretender Fraktionsvorsitzender mit dem Regionalratsvorsitzenden Engelbert Rauen (links) Dr. Thomas Ostendorf in der CDU-Fraktion. „Wichtige Zukunftsaufgaben vor allem in der Verkehrs- und Strukturpolitik liegen in den nächsten Jahren vor uns.“ betont Gutsche. Da sei es gut, die Vertreter der Kammern kontinuierlich als verlässliche Ratgeber an der Seite zu haben.

Dr. Thomas Ostendorf ist gelernter Bankkaufmann und hat in Göttingen und San Diego (USA) Volkswirtschaftslehre studiert. Der 50-jährige Niedersachse hat am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk in Göttingen zum Internationalisierungsverhalten von Handwerksunternehmen promoviert. Er war bisher bei einer großen niedersächsischen Regionalbank in verschiedenen Leitungspositionen – so zum Beispiel als Leiter des Vorstandsbüros und Chefvolkswirt – tätig.

 

"Regionale" - Breitband - Straßenbau

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"Regionale"-Förderung ist ein Erfolgsmodell

Unter dem Motto „ZukunftsLAND“ sucht das westliche Münsterland im Rahmen der „Regionale 2016“ gemeinsam neue Wege in die Zukunft. An der „Regionale 2016“ beteiligen sich die Kreise Borken und Coesfeld zusammen mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie weitere Kommunen aus den Kreisen Recklinghausen, Wesel und Unna. Der Begriff „Regionale“ steht für ein Strukturförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Es bietet alle zwei bis drei Jahre einer ausgewählten Region die Gelegenheit, ihre eigenen Stärken, charakteristischen Merkmale und Qualitäten herauszuarbeiten und zu präsentieren. Entwicklungspotenzial wird in Themenfeldern gebündelt, zu denen strukturwirksame Ideen gesucht werden. Aus diesen Ideen werden durch schrittweise Qualifikation umsetzbare Projekte, die Antworten auf die Fragen der Zukunft finden. 

Die „Regionale 2016“ ist in der Präsentationsphase. 43 Projekte stehen vor der Umsetzung, allein 25 Projekte haben bereits die Projektstufe „A“ erreicht, für die 114 Mio Euro Fördermittel zugesagt wurde. Das absehbare Gesamtinvest beträgt 287 Mio Euro. 

Guido Gutsche stellte fest, dass die „Regionalen“ in den letzten Jahren regelmäßig zu einem Schub bei der regionalen Zusammenarbeit geführt haben. Im Namen der CDU-Regionalratsfraktion bat er daher um Sachstandsmitteilung, ob in Zukunft keine „Regionalen“ gefördert werden, obwohl es früher nur sehr positive Bewertungen der „Regionalen“ gegeben habe. 

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CDU-Bezirksvorstände aus Westfalen-Lippe im Schulterschluss mit Regionalräten

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Position "Starkes Westfalen-Lippe - die Wachstumsregion" findet starke Unterstützer

Ein starkes Zeichen setzten nun die CDU-Bezirksvorstände aus Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und dem Münsterland in einer gemeinsamen Sitzung. In der verabschiedeten „Gemeinsamen Erklärung“ fordern sie von der Landesregierung, ein faires Miteinander und gleiche Chancen für alle Regionen sicher zu stellen und stellten sich damit voll und ganz hinter die Resolution der drei Regionalräte „Starkes Westfalen-Lippe – die Wachstumsregion“ vom 11.03.2016. Die CDU-Bezirksvorstände fordern, Verkehrsinfrastrukturprojekte schneller vorwärts zu bringen, mehr in Bildung und in Breitbandausbau zu investieren. Darüber erklären sie, dass sie ein vitales und fundamentales Interesse daran haben, Wertschöpfung für Westfalen-Lippe und die Kommunen aus den Wachstumspotenzialen zu generieren. Gesetze, Verordnungen und geplante Vorhaben der Landesregierung, die genau dieses verhindern oder blockieren, sollten demnach auf den Prüfstand. Sie befürchten weiter, dass der LEP in der jetzigen Fassung dazu beitrage, den Wirtschaftsstandort Westfalen-Lippe zu schwächen. Die Westfalen-Lippe-Bezirke gehen über die Resolution der Regionalräte sogar noch hinaus und lehnen auch den neuen (zweiten) Entwurf daher in der vorliegenden Form ab und fordern die Landesregierung auf, diesen grundlegend zu überarbeiten.

>>> Die „Gemeinsame Erklärung“ der CDU-Bezirksvorstände vom 04.06.2016 finden Sie hier: 

 

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