Mit großer Mehrheit wurde die Bürgermeisterin der Kreisstadt Borken, Mechtild Schulze Hessing, zur neuen Vorsitzenden des Regionalrates gewählt. „Zum ersten Mal in der Geschichte des Regionalrates wird dieses Gremium von einer Frau angeführt!“, begrüßte die Regierungspräsidentin Dorothee Feller die Vorsitzende in ihrem neuen Amt. Strukturpolitische Entscheidungen, geleitet von Klimaaspekten, Mobilitätsfragen und Bevölkerungsschutz seien zu treffen, um das Münsterland in die Zukunft bringen. Sie wünsche sich gern kontroverse, aber sachliche Diskussionen in diesem Gremium. Sie hoffe auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit für die Zukunft des Münsterlandes, sagte sie in ihrer kurzen Antrittsrede.

In seiner ersten Sitzung der neuen Wahlperiode wählte der Regionalrat auch die beratenden Mitglieder des Rates. Vertreter der Industrie- und Handels-, der Handwerks- und der Landwirtschaftskammer werden den Rat auch zukünftig bei seinen Entscheidungen begleiten, wie auch Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten Naturschutz-, der Arbeitnehmer- und der Sportverbände sowie der Gleichstellungsstelle.

Einstimmige Zustimmung gab es für die Bildung von drei Kommissionen. Neben der bereits bekannten Struktur- und Planungskommission wurde die bisherige Verkehrskommission in eine Mobilitätskommission umgewandelt. Sechs Mitglieder wählte der Regionalrat für den Verein Münsterland e.V. Für die CDU-Fraktion werden die Regionalratsvorsitzende Mechtild Schulze Hessing, Guido Gutsche sowie der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum bestellt.
Schnelle und einstimmige Entscheidungen fällte der neue Regionalrat zu den Programmvorschlägen Städtebauförderungsprogramm und zum Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2021.

« Letzte Sitzung des Regionalrates Flexibilität für Kommunen bei der Schaffung von Siedlungs- und GIB-Bereichen »