Die Erweiterung von Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereichen (GIB), sowie eines Allgemeinen Siedlungsbereiches (ASB) auf dem Gebiet der Gemeinde Reken und die „nderung des Flächenbedarfskontos standen im Regionalrat auf der Tagesordnung. Der Regionalplan Münsterland ist seit dem 27. Juni 2014 in Kraft. Allerdings können Veränderungen in der Stadtentwicklung Planänderungen erforderlich machen. Mit der 32. „nderung des Regionalplanes folgte der Regionalrat mehrheitlich dem kommunalen Bedarf nach mehr Wohn- und Gewerbegebieten in Reken.
Konkret handelt es sich um folgende „nderungsbereiche:
- Der Allgemeine Siedlungsbereich (ASB) im Nordwesten des Ortsteils Groß Reken soll zwischen der Heidener und der Velener Straße (K 11) nach Westen hin um ca. 2,2 ha erweitert werden (s. Lageplan REK 1).
- Das bestehende Gewerbegebiet im Norden des Ortsteils Bahnhof Reken soll östlich der Dorstener Straße (L 600) um ca. 3 ha erweitert werden (REK 2).
- Westlich der Dorstener Straße (L 600) sollen gegenüber dem bereits bestehenden Gewerbegebiet des Ortsteils Bahnhof Reken ca. 6 ha GIB (nördlich der Schillerstraße bis zum Wirtschaftsweg Uhlenberg) im Anschluss an den bereits festgelegten ASB in den AFAB festgelegt werden (REK 3).
- Im Osten des Ortsteils Bahnhof Reken sollen nördlich und südlich der Kreisstraße K 12 „Aeckern" und östlich des IGLO-Werks ca. 3 ha erweitert werden (REK 4).
- Im Ortsteil Bahnhof Reken sollen südlich und östlich des Wibbeltweges und südwestlich der K 12 „Alte Ziegelei" sowie nordwestlich der Straße „Holtendorf" ca. 1,4 ha des derzeitigen ASB zukünftig als GIB festgelegt werden (REK 5).
Die Beschreibung sowie die Bedarfsbetrachtung finden Sie hier: >>>

Die Gemeinde Nordwalde hat anhaltend Bedarf nach Gewerbeflächen und kann dies mit den bisherigen, im Regionalplan verzeichneten Flächen nicht bedienen. Mit der 35. „nderung des Regionalplanes stimmte der Regionalrat dem Flächentausch (südlich L 555 / östlich Altenberger Straße) von 9,5 ha zu. Werner Schulze Esking (stellvertretender Fraktionsvorsitzender), stellte fest, dass der Flächenverbrauch zwar mathematisch gleich bleibe, allerdings die neue Fläche höherwertiger sei, da sie außerhalb der Umgehungsstraße liege.
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Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Vorstellung des aktuellen Sachstands des Netzausbaus Strom im Münsterland. Alle zwei Jahre wird ein Netzentwicklungsplan (NEP) erarbeitet und der Bundesnetzagentur vorgelegt. Die für das Münsterland relevanten Maßnahmen des aktuellen NEP 2035 wurden jetzt vorgestellt.

Mit dem aktualisierten NEP wird dem Ausbau der erneuerbaren Energien vor allem der Offshore-Windkraft, dem Ausstieg aus Kernenergie und Kohle zunehmen Rechnung getragen.
Ausführliche Infos zum aktuellen Entwurf des Netzentwicklungsplanes finden Sie hier: >>>

Die Umsetzung des Förderprogramms „Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement“ nahm der Regionalrat zur Kenntnis. „20,5 Mio Euro sind im aktuellen Haushaltsentwurf veranschlagt. Wichtig ist es, Projekte auch langfristig nachzuhalten und zu schauen, was nach Ablauf der Projektförderung daraus wird.“, sagte Guido Gutsche (Fraktionsvorsitzender) für die CDU-Fraktion. „Wir sollten noch genauer hinschauen, ob die Projekte auch langfristig erfolgreich sind und welche Konsequenzen wir dann daraus ziehen!“, betonte er.
Das Jahresprogramm 2021 umfasst Fördermaßnahmen mit Gesamtkosten 1.082.842,00 Euro, davon zuwendungsfähige Kosten 601.980,00 Euro führt zu einem Fördersatz von 481.600,00 Euro. Die Auflistung der 8 Mobilitätskonzepte, 2 Mobilstationen und andere Infrastrukturen und der Maßnahme zum Mobilitätsmanagement finden Sie hier: >>>


„Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zur Förderung von Maßnahmen der Wasserwirtschaft für das Hochwasserrisikomanagement wird konsequent fortgesetzt“, stellte die Regionalratsvorsitzende Mechtild Schulze Hessing fest. „Die Qualität der Oberflächengewässer und des Grundwassers wird nachhaltig verbessert.“ Insgesamt können 180 Maßnahmen gefördert werden.
Die Liste der prioritären Fördermaßnahmen im Gewässerausbau finden Sie hier: >>>

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